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Benjamin Schieder

[TRAVEL] AZERBAIDJAN

2011 September 25 | 0 comments

Es ist schoen, wenn man in ein Land und eine Stadt reist, in der man schon einmal war.
Man sieht Baustellen, die weiter fortgeschritten sind als beim letzten Besuch.
Man kennt sich schon ein wenig mit den lokalen Taxigepflogenheiten aus.
Man weiss auch genau, wenn man jetzt um die Ecke biegt, dann ist da ein war da jedenfalls mal ein Supermarkt.

Hier in Baku bin ich jetzt das dritte Mal dieses Jahr. Ich kannte die Besonderheiten des Flughafens, womit ich diesmal zuegig durch die Zollkontrolle kam (endlich mal bei "nichts zu verzollen" durchgegangen).
Leider bin ich auch wieder im selben Hotel wie die letzten Male, was bedeutet dass ich die Strasse laut und deutlich hoere: Hupen, draengeln, quietschende Reifen, Lautsprecher vom Polizeiwagen, der direkt vor dem Hotel stationiert ist. Es ist fast so laut, als wuerde man direkt auf der Strasse schlafen.

Was ich aber gestern entdeckt habe, ist ein Geschaeft namens "Brothaus - deutschequalitaet". Musste ich natuerlich gleich mal rein.
Sobald ich die deutschen(!) Namen unter der Auslage gelesen habe, fiel es mir ploetzlich extrem schwer, Englisch zu sprechen und fing ich sofort das Stottern an. Ziemlich unangenehm, aber dafuer waren die Brezen (1,20 Euro das Stueck) trotzdem lecker!
Warum ich Englisch sprechen musste? Die "Baeckereifachverkaeuferinnen" sind Azerbaidjanerinnen, keine Deutschen.
Beim Verlassen des Geschaeftes sah ich die vermeintliche Eigentuemerin. Ich erkannte sie daran, dass sie gerade mit ein paar Leuten ueber Umdekorationen oder Aehnliches sprach.
Sie war mir sofort unsympathisch, da sie aussieht wie die Katzenberger.


EOF

Category: blog

Tags: Travel


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