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Benjamin Schieder

[TRAVEL] ZURUECK IN DEUTSCHLAND

2008 June 24 | 1 comments

So, bin endlich wieder zurueck in Deutschland und habe mit ein paar US-Vorurteilen aufgeraeumt.

Gut, an den Flughaefen haben sie einen an der Klatsche, aber das ist in GB und DE auch nicht anders.
In Amerika glaubt man auch, dass in Deutschland eine (ja, eine) Autobahn gibt, und auf der darf man so schnell fahren, wie man moechte.
Desweiteren gibt es in jedem deutschen Haushalt eine Kuckucksuhr. Und natuerlich gehen die deutschen mittags erstmal n Bier trinken.

Andererseits hab ich nur sehr wenige richtig dicke Amerikaner gesehen, die gehen eigentlich in den Massen an Magersuechtigen unter. Wenn ich in den Spiegel schau, bin ich wohl Ziel fuer beide Seiten.
Auch ist mir aufgefallen, dass die Amerikaner - zumindest in der Umgebung von Seattle - alle so dermassen scheissfreundlich sind, da koennten sich die Berliner mal ne Scheibe von abschneiden. Die Sache mit den hauptberuflich Begruessern in den Staaten scheint mir nicht mehr ganz so weit hergeholt.

Alles in allem koennte ich mir durchaus vorstellen, in den Staaten mal Urlaub zu machen. Vorausgesetzt, man wird nicht mehr als potentieller Amoklaeufer betrachtet bei der Einreise. Bis dahin bleibts bei unvermeidlichen Geschaeftsreisen.


EOF

Category: blog

Tags: Travel


1 Comment

From: uninvited
2008-06-26 12:53:23 +0200

Hi,
war vom 25.05 - 09.06 ebenfalls in den USA. Meine Vorurteile sind ebenfalls grösstenteils über Bord geworfen worden. Ebenso konnte ich dazu beitragen, das die Besuchten ebenfalls Vorurteile über Bord geworfen haben.
Die Amerikaner im allgemeinen sind sehr, sehr freundlich. Ich hatte Gelegenheit in St. Louis, Phoenix, Las Vegas, Los Angeles und Chicago Gespräche in Masseinheiten von wenigen Sätzen, bis hin zu komplexe Gesprächen (1 Woche Phoenix) zu führen.
Richtig dicke Amerikaner habe ich auch nur in der Ehefrau eines Bekannten gesehen (~ 400 Pfund), aber ansonsten wenige Fast-food-only Opfer. Es gibt jede Menge Restaurants/Diners/Microbreweries, die feinstes Essen anbieten - teilweise qualitative sogar über dem Niveau hier in BRD.
Negative Dinge: man ist andauernd auf ein Auto angewiesen, Fussgängerwege, Radwege und öffentliche Verkehrsmittel gibt es nur an wenigen Orten. Flughäfen - eine Geschichte für sich. Fingerabdrücke nehmen lassen, unfreundliche TSA-Angestellte, bei Ein -und Ausreise jeweils der "Gesinnungscheck" mit äusserst lustigen Fragen wie "Führen sie mehr als 10000 $ Bargeld mit sich ?", das ist schon derb.
Ansonsten: gerne wieder - nachdem ausführlich der Südwesten dran war, dieses Mal wohl Nordwesten, Pazifikküste, Norden. Und: zwei Wochen sind definitiv zu wenig für ein Land dieser Grösse.
the U

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