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Benjamin Schieder

[BERLIN] SEBASTIANS UMZUG

2006 February 12 | 0 comments

Ein eines Studenten von Mitte nach Friedrichshain. Was kann dabei schon schiefgehen?

...

Okay, seid Ihr alle fertig mit Lachen? Gut.

Ich komm also um 10:30 Uhr bei Sebastian mit meiner Rennsemmel von Ibiza an und los gehts. Agatha, Charlotte und Silvia waren auch schon vor Ort und Kleinteile schon runtergeraeumt (aus dem zweiten Stock). Einige Kisten, der Kuehlschrank und die Waschmaschine waren noch an schwerem Zeug vorhanden. Alles kein Problem, gegen 12:30 war das Meiste in einem von Robben und Wientjes geliehenen Ford Transit und in meinem Ibiza verstaut. Wir machten uns auf den Weg nach Friedrichshain.
So ungefaehr 10 Minuten spaeter geht die Karre aus, als wir gerade eine kleine, unbedeutende Nebenstrasse namens 'Danziger Strasse' hochfahren. Grosses Gefluche natuerlich. Erstmal dachten wir, Sprit waer alle. Ja, die Tankanzeige war auf 1/4 voll, aber darauf wollten wir uns dann doch nicht verlassen.
Also, ab zur naechsten Tankstelle, nen Kanister und fuenf Liter Diesel gekauft. Reingekippt und fuenf Minuten lang geroedelt. Der Wagen liess sich trotzdem nicht zum Starten bewegen. Wir haben dann bei R&W angerufen, welche 'gleich' einen Techniker vorbeischicken wollten. Der kam dann etwa 45 Minuten spaeter auch tatsaechlich.
Es konnte nur noch der Tod der Einspritzpumpe festgestellt werden. Ruhe in Frieden.
Wir bekamen einen Austauschwagen und mussten dann auf dieser kleinen, unbedeutenden Nebenstrasse namens 'Danziger Strasse' das ganze Zeug von dem einen Wagen in den anderen umladen. Da wir schon Uebung hatten, wie das alles reinsollte, waren wir auch in etwa 25 Minuten fertig damit. Der Techniker kam genau in diesem Augenblick mit dem Abschleppwagen zurueck um den kaputten Wagen mitzunehmen.
Die ganze Aktion kostete uns ziemlich genau zwei Stunden.
10 Minuten spaeter kamen wir dann in Friedrichshain an und haben da den Sprinter ausgeraeumt. Schon wieder. Zum letzten Mal.
Danach nochmal zurueck nach Mitte um den restlichen Kleinkram zu holen. Da haben uns die Maedchen dann leider auch verlassen.
Noch einkaufen, Sprinter zurueckbringen und zurueck nach Friedrichshain.
Da haben wir uns dann von einer netten Nachbarin erst einmal die Kohleheizung erklaeren lassen und uns dann bei einem kuehlen Bier etwas Ruhe gegoennt. Verdientermassen.

Tags darauf fuehr ich dann zurueck nach Spandau. Dort angekommen merkte ich, dass ich meinen Geldbeutel bei Sebastian liegen hab lassen. Und ich bin schon die Strecke Friedrichshain - Spandau komplett auf Reserve gefahren (~20 km). Na gut, hoffen wir mal das Beste. 5 Minuten spaeter stand ich im Stau und haette erstmal aus der Haut fahren koennen.
Es ging dann doch noch gut und ich kam so auf den letzten Tropfen bei Sebastian an, holte meinen Geldbeutel und schlich zur naechsten Tankstelle.

Und jetzt, Sonntag um dreiviertel fuenf, ist endlich Wochenende!


EOF

Category: blog

Tags: Berlin


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