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Benjamin Schieder

STELEN DES NEUEN BERLINER HOLOCAUST DENKMALS BESCHAEDIGT

2006 January 13 | 3 comments

Heute hab ich in der U-Bahn auf dem Fernseher gelesen, dass die Stelen des neuen Berliner Holocaust Denkmals vom Frost regelrecht aufgerissen wurden.
Hoffentlich stuerzt das Zeug bald ein, dann ist das zu Ende, genau wie der Holocaust auch zu Ende gegangen ist. Ein wuerdiger Abgang fuer ein solches Denkmal.

Vielleicht koennen wir dann ja endlich mal wieder in die Zukunft blicken und die Vergangen endlich vergangen lassen...


EOF

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3 Comments

From: Codo

Allerdings sollte man die Vergangenheit nicht ganz vergessen. Zumindest soweit im Hinterkopf behalten, dass sowas heute nicht mehr passiert. Wenn ich allerdings nach Amerika blicke, wage ich zu bezweifeln, dass wir aus der Vergangenheit gelernt haben :-/

From: Uninvited

Das Thema wird immer aktuell sein - ums mit den Worten von Berlins Buergermeister zu sagen: "...und das ist gut so!". Rechte Umtriebe (parlamentarisch/ausserparlamentarisch) in Deutschland - hier: im Osten der Republik, Einschraenkung der Buergerrechte (angeblich lohnt sich der Tausch dieser, um mehr "Sicherheit" zu erhalten) und Angriffskriege aus wirtschaftlichen und ideologisch-religioesen Gruenden werden das Thema *hoffentlich* immer aktuell halten. Hatte noch keine Moeglichkeit, die Stelen zu bewundern, werde dies aber beim naechsten Besuch in Berlin nachholen.

From: Chris

Selten so einen Schrott gelesen. Nein falsch, leider viel zu oft. Wenn schon ein Denkmal - es gibt uebrigens verdammt alte Denkmaeler - des Guten zu viel ist, ja was darf man deiner Ansicht nach denn noch erhalten? Vielleicht ist es dir entgangen, dass sogar noch direkte Opfer des dritten Reiches leben und auch ohne Guido Knopp hat diese Zeit noch immer erhebliche Auswirkungen auf die Gegenwart. Deutschland sollte sowieso die Fresse halten. Immerhin ist Deutschland perverserweise als wirtschaftlicher Sieger aus dem 2. Weltkrieg hervorgegangen. Was ich schon lange nicht mehr hoehren kann, ist das ewige Gejammer ueber das bisschen geschichtliche Aufarbeitung. Im Supermarkt gibt es genug billiges Bier. Du brauchst nicht denken, wenn du nicht willst.

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